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Wie es der Zufall will, haben Lanz & Precht gestern passend zu Thema einen neuen Podcast veröffentlicht.
AUSGABE 227 (Venezuela, Grönland – die neue Zeit der Raubtiere?)
Für viele, die in der DDR aufgewachsen sind, war das Bild der USA als imperialistischer Aggressor kein blosses Propagandastück – es war eine Warnung, die sich heute bitter bewahrheitet. Wer glaubte, mit dem Ende des Kalten Krieges würde eine Ära des Friedens anbrechen, sieht sich getäuscht. Die USA brachten und bringen das Böse über diese Welt.
Was uns heute als "Verteidigung der Freiheit" verkauft wird, ist in Wahrheit die rücksichtslose Ausdehnung des US-Machtbereichs. Die NATO fungiert dabei als verlängerter Arm Washingtons, um Rivalen auszuschalten. Doch der Hunger des Imperiums macht vor Grenzen nicht halt:
Die Methoden der Einmischung sind vielfältiger, aber nicht weniger tödlich geworden:
Dass dieses System auch vor dem eigenen Volk nicht halt macht, zeigt der brutale Vorfall in Minneapolis. Am 8. Januar 2026 wurde die unbewaffnete Renee Good von ICE-Beamten hingerichtet.
Mit Donald Trump hat der US-Imperialismus seine letzte moralische Maske abgewehrt. Sein "America First" ist die reinste Form des egoistischen Raubtierkapitalismus:
Die Geschichte gibt uns recht: Die USA sind kein Partner für den Frieden. Sie sind eine Macht, die auf Ausbeutung, Destabilisierung und Gewalt fusst. Das "Böse", vor dem damals im Staatsbürgerkunde-Unterricht gewarnt wurde, zeigt heute sein hässlichstes Gesicht.
Es ist Zeit, die rosarote Brille des Westens endgültig abzusetzen.
Seit 4 Wochen privat kein Windows mehr gebootet.
Linux funktioniert – in meinem Fall Omarchy und Ubuntu.🐧

c Alias öffnet jetzt direkt OpenCode.👉 Alle Änderungen: GitHub: Omarchy v3.3.0
Hinweis zum Update: Falls dir während der Installation Hyprland-Config-Fehler um die Ohren fliegen: Keine Panik. Nach dem Neustart ist alles sauber.

Heute gab es einen von Schweden aus geplanten Ausflug zum Urologen. Der Anlass war weniger erfreulich: Schmerzen im "Gemächt".
Wer meine Vorgeschichte und die aktuell Krebsdiagnose kennt, weiss genau, was in so einem Moment passiert. Das logische Denken verabschiedet sich in die Pause, und das Kopfkino startet sofort den Katastrophenfilm in Überlänge. Jedes Zwicken wird gedanklich sofort zum Weltuntergang. Man geht nicht einfach nur zum Arzt, man geht zur Urteilsverkündung.
Aber ich mache es kurz: Entwarnung.
Die Frau Doktor hat geschaut, geschallt und den Kopf geschüttelt – im positiven Sinne. Kein Hodenkrebs. Nichts Bösartiges. Der Stein, der mir vom Herzen gefallen ist, hat wahrscheinlich ein Loch in den Praxisboden geschlagen.
Die Diagnose ist stattdessen eine bunte Mischung aus dem urologischen "Vielleicht-Topf": Ein bisschen Entzündung, vielleicht eine kleine Zyste, eventuell Phantomschmerzen. Die wahrscheinliche Hauptursache? Stress.
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass mein Körper mir durch Schmerzen im Schritt mitteilen möchte, dass ich mich entspannen soll. Die Therapie besteht nun aus Ibuprofen und "Stressbeseitigung".
Ich werde also die Pillen nehmen, und versuchen, mich nicht darüber zu stressen, wie man am besten Stress beseitigt.
Passt auf euch auf.
Schenk diesem Tag noch einen Blick der Güte
und auch dem Jahr, das bald zu Ende geht.Lass diese Zeit nicht ohne deinen Segen ziehen,
gib dem, was war, dein reif gewordenes Ja.Den Erdengaben, die sich gern in deine Hände schenkten,
den Menschen, die ein Stück des Weges mit dir teilten,
und allen Träumen, die in deiner Mitte wuchsen,
um einmal Wirklichkeit in dieser Welt zu sein.Leg auch vergangenen Kummer unter deine Blicke
mit einer ernsten, späten Dankbarkeit.Das leise Sehnen, das nichts und niemand stillte,
die Furcht, die sich in leere Nächte schlich,
und auch die unvollkommenen und ungelösten Dinge
mit ihrer Traurigkeit aus Nichtmehr und Nochnicht.Alles schmiege an dein Herz wie einen Brief,
den ein geliebter Mensch dir schrieb,
wie eine Kostbarkeit, die du vielleicht nicht ganz verstehen,
doch auf viele Weisen annehmen und bergen kannst.
—
aus: Giannina Wedde „In winterweißer Stille:Ein Begleiter durch die dunkle Jahreszeit“
Der Wechsel weg von WordPress hin zu diesem schmalen CMS war eigentlich schon lange geplant. Ich wollte weg von der grafisch aufwendigen Webseite, weg von technischem Ballast und hin zu einer Form, die mir das Schreiben so einfach wie möglich macht.
Manchmal schiebt man solche Pläne vor sich her, doch dann gibt es Momente, die alles beschleunigen. Eine einschneidende Nachricht in meinem Privatleben hat mir vor Augen geführt, dass Zeit und Klarheit kostbar sind. Sie war der letzte Anstoss, nicht mehr länger zu warten.
Ab heute ist dies hier der einzige Ort, an dem ich meine Gedanken teile. Die alte Webseite www.oliverswelt.de bleibt als Archiv noch online.
Warum dieser radikale Schnitt? Ganz einfach: Ich möchte meine Gedanken unkompliziert teilen können. Ohne mich in Design-Entscheidungen zu verlieren oder gegen ein überladenes System anzukämpfen. Wenn ich etwas zu sagen habe, möchte ich mein Terminal öffnen, schreiben und veröffentlichen.
Dieses neue Kapitel ist minimalistisch, direkt und ehrlich. Kein Schnickschnack, keine Ablenkung – nur der Fokus auf das geschriebene Wort.
Schön, dass du dabei bist.
