Typora: Gekauft, installiert, repariert – Der "Final Fix" für Linux
Typora unter Linux: Start-Hänger und GPU-Freezes dauerhaft fixen
Ich mag Typora. Ich mag es so sehr, dass ich mir jetzt offiziell eine Lizenz gekauft habe.

Aber: Unter Linux (speziell mit Wayland und Electron) hat mich die "Activated"-Freude schnell verlassen. Der Start dauerte ewig, das Fenster blieb weiss oder fror komplett ein. Die Ursache ist meist eine Kombination aus korruptem GPU-Cache und dem Versuch, alte Sessions wiederherzustellen.
Da ich für die Software bezahlt habe, wollte ich, dass sie auch fliegt. Mit etwas KI-Hilfe habe ich den ultimativen Fix gebaut.
Hier ist mein Rezept, damit Typora sofort und ohne Gedenkminute startet:
1. "Session Restore" deaktivieren Damit Typora sich beim Start nicht an einer defekten Datei oder einem Zombie-Tab verschluckt:
nvim ~/.config/Typora/preferences.user.json
JSON
{
"openLastFiles": false,
"restoreLastWindow": false,
"enableAutoSave": true
}
2. GPU-Rendering abschalten Electron stürzt unter Linux gerne im GPU-Init ab. Wir zwingen Typora in den Software-Modus via Flags:
nvim ~/.config/Typora/electron-flags.conf
Plaintext
--disable-gpu
--disable-gpu-compositing
--disable-gpu-shader-disk-cache
--disable-software-rasterizer
--no-sandbox
3. Der Cache-Killer (Wrapper-Script) Damit sich gar nicht erst Datenmüll ansammelt, löschen wir den GPU-Cache bei jedem Start automatisch mit einem Wrapper.
nvim ~/.local/bin/typora
Bash
#!/bin/bash
# Löscht den problematischen Cache vor jedem Start
rm -rf ~/.cache/Typora/GPUCache
rm -rf ~/.cache/Typora/Code\ Cache
# Startet Typora
exec /usr/bin/typora "$@"
Schnell noch ausführbar machen: chmod +x ~/.local/bin/typora
Fazit: Seit ich das eingerichtet habe, startet Typora bei mir wieder sofort und ohne Gedenkminute. Einmal sauber konfigurieren, für immer Ruhe.
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