RAM- Preis aus der Hölle
Was läuft da falsch?

Jetzt einen PC zusammenbauen oder aufzurüsten, könnte teuer werden. In dem Fall oben: Mehrpreis von knapp CHF 1000.–

Jetzt einen PC zusammenbauen oder aufzurüsten, könnte teuer werden. In dem Fall oben: Mehrpreis von knapp CHF 1000.–

Überflutung mit synthetischem Müll
Die selbsternannte „Liga der aussergewöhnlichen Gentlemen" der Bloggerszene ist wieder am Werk. Monokel poliert, Moralkeule entstaubt.
Tagesordnung: Wie andere gefälligst zu schreiben haben. Wer beim Texten oder Bilderstellen KI nutzt – Pfui! Ketzer! Filter an, Sichtbarkeit aus, digitale Inquisition eröffnet.
Das Tragikomische: Während sie prüfen, ob ein Absatz moralisch einwandfrei per Hand getippt wurde, zieht die Welt weiter. Leser interessieren sich für Inhalte, Mehrwert, Persönlichkeit (ja, das geht auch mit KI) – nicht fürs Produktionsprotokoll.
Vielleicht gründen sie noch ein Siegel: „100 % KI-frei" (hust, gibt es schon!).

Vaterschaftstest via Metadaten
Eilmeldung is German for breaking news
I <3 IT 🧑🎨
Linux sehe ich als Serverbetriebssystem ... ich nutze Windows seit Version 3.0 über Windows 2000 und XP bis heute in allen Varianten. Quelle: grellmann.net
Das ist das Problem, André. Wir sind nicht mehr in den Neunzigern, schau mal über den Tellerrand! Linux ist weiter als du denkst ... besonders auf dem Desktop!

Jmail — Jeffrey Epstein's Emails
Der Inhalt ist mir relativ egal, aber: Ich mag den Antrieb und die Umsetzung des Ganzen
Es gibt Momente, da merkt man auf welcher Seite Firmen bzw. Firmenvorständen stehen. So einen Moment erlebt gerade Tim Cook. Mal abgesehen davon, das sich Apple immer weiter von seiner DNA entfernt. Quelle: HappyBuddha
Am Ende müssen wir der Realität wohl ins Auge blicken: Es geht schlussendlich immer nur um Geld und Macht. Das ist der harte Kern des Kapitalismus, der wenig Raum für Sentimentalitäten lässt. Die Zeiten, in denen echte Visionen die Richtung vorgaben und "Think Different" mehr als nur ein Marketing-Slogan war, sind doch längst vorbei.
Für mich persönlich ist Apple schon lange "durch" – und das gilt ehrlich gesagt für den Rest der grossen Tech-Firmen genauso. Ich nutze ihre Produkte, natürlich, oft mangels echter Alternativen oder aus Pragmatismus. Aber die emotionale Bindung, die es früher einmal gab, ist komplett verschwunden. Es sind für mich reine Werkzeuge geworden, keine Identifikationsobjekte mehr.
Ich bin froh, den Wandel der Branche miterlebt zu haben und die Zeiten zu kennen, in denen es noch anders zuging. Gleichzeitig macht es mich traurig zu sehen, dass von dieser Vielfalt am Ende nur ein paar wenige Monopolisten übrig geblieben sind, die nun den Ton angeben.

Weltweit gibt es etwa 36.000 Verkehrsflugzeuge (Stand: 2025, Prognose für 2026 ähnlich). Der weltweite Rinderbestand beträgt rund 1,5 Milliarden Tiere. Das Verhältnis von Flugzeugen zu Rindern liegt somit bei etwa 1:41.700. Berücksichtigt man alle Flugzeuge (Verkehrs-, Militär- und allgemeine Luftfahrt), ergibt sich eine Anzahl von rund 400.000 Flugzeugen, was einem Verhältnis von 1:3.750 entspricht.
Weltweit emittieren Rinder jährlich etwa 3,8 Gigatonnen CO₂-Äquivalent an Treibhausgasen (hauptsächlich Methan aus der Verdauung und dem Dung). Die kommerzielle Luftfahrt verursacht jährlich etwa 0,9 Gigatonnen CO₂-Äquivalent. Kühe produzieren also mehr als viermal so viel. Quelle: Grok
Flächenverbrauch und Landnutzung
Ein Aspekt, den das Flugzeug-Vergleichsbild nicht zeigt, ist der indirekte Einfluss:
Futtermittelanbau: Ein grosser Teil der weltweiten Entwaldung (besonders im Amazonas) geschieht, um Weideflächen oder Ackerland für Futtermittel (Soja) zu schaffen.
Effizienz: Um 1 kg Rindfleisch zu erzeugen, werden je nach Haltungsform enorme Mengen an Wasser und bis zu 10 kg Getreide benötigt.
Fazit: Esst bewusster Fleisch, und fliegt weniger!

Ich liebe es, mich mit Menschen aus einem anderen Kulturkreis auszutauschen. Es sind oft genau diese kleinen, unerwarteten Momente, die den Alltag bereichern und den eigenen Horizont erweitern. Gestern ist mir genau so etwas wieder passiert.
Ich war bei der TCM. Mein Gegenüber: Chinese durch und durch. Auch wenn sein Deutsch gebrochen war und wir uns manchmal etwas konzentrieren mussten, fanden wir sofort einen Draht zueinander. Wir unterhielten uns zunächst über Tee – ein Thema, das in seiner Heimat tief verwurzelt ist und auch mich immer wieder fasziniert.
Doch der eigentliche "Magic Moment" kam erst kurz darauf. Als er mein Shaolin-Tattoo bemerkte, leuchteten seine Augen auf. Die anfängliche sprachliche Hürde war plötzlich völlig vergessen. Wir waren sofort in ein angeregtes Gespräch über Kung Fu und Tai Chi vertieft. Es war grossartig zu sehen, wie eine gemeinsame Leidenschaft sofort eine Verbindung schafft, die Worte fast überflüssig macht.
Solche Begegnungen erinnern mich immer wieder daran, dass Offenheit und geteilte Interessen die besten Dolmetscher sind. Es braucht kein perfektes Vokabular, um sich wirklich zu verstehen.
Wie sieht das bei euch aus? Hattet ihr auch schon solche Begegnungen, bei denen die Sprache zur Nebensache wurde, weil die Chemie einfach stimmte?
Twitter/X ist durch. Niemand, der noch halbwegs seriös ist, hat dort einen Account. Dieses Thema ist durch. Quelle: C0D1 Online
Diese „X ist durch“-Nummer? Das ist vor allem eines: Bubble-Denken. Und zwar aus einer ziemlich deutschen Perspektive.
Global gesehen ist die Plattform alles andere als tot. In den USA und vielen anderen Ländern bleibt X ein zentraler Hub für Politik, Medien, Wirtschaft und Tech – mit hunderten Millionen aktiven Nutzern. Dass sich das hierzulande anders anfühlt, liegt eher daran, dass Deutschland nie ein besonders starker Twitter-Markt war und viele lokale Communities abgewandert sind. Daraus aber abzuleiten, die Plattform sei insgesamt irrelevant geworden oder „niemand Seriöses“ sei noch dort, ist schlicht eine Verwechslung von persönlicher Wahrnehmung mit der Realität.
Hinzu kommt diese moralische Abkürzung: „Wer seriös ist, bedient kein Netzwerk von Elon Musk.“ Das ist klassische Moralapostel-Logik. Plötzlich geht es nicht mehr um Inhalte, Reichweite oder Wirkung, sondern um Gesinnungschecks über den Plattformbetreiber. Nach derselben Logik müsste man konsequenterweise auch Amazon, Google, Apple, Meta oder TikTok meiden – überall sitzen problematische Persönlichkeiten, Investoren oder Staaten dahinter. Diese Haltung ersetzt Argumente durch Etiketten. Statt zu fragen: „Erreiche ich dort Menschen?“, heisst es nur noch: „Fühle ich mich dort moralisch überlegen?“ Das ist keine Medienkritik, das ist Selbstvergewisserung.
Seriosität hängt nicht vom Kanal ab, sondern vom Inhalt. Kommunikation findet dort statt, wo Menschen sind – nicht dort, wo man sich ideologisch am wohlsten fühlt. Wer Plattformen pauschal canceln will, cancelt am Ende nicht problematische Inhalte, sondern gleich die Infrastruktur. Das mag sich gut anfühlen, ändert aber nichts an globalen Reichweiten, Diskursen oder Meinungsbildung. Totgesagte twittern eben länger – vor allem ausserhalb der eigenen Bubble.
