Digitales Reinheitsgebot durchsetzen
Die selbsternannte „Liga der aussergewöhnlichen Gentlemen" der Bloggerszene ist wieder am Werk. Monokel poliert, Moralkeule entstaubt.
Tagesordnung: Wie andere gefälligst zu schreiben haben. Wer beim Texten oder Bilderstellen KI nutzt – Pfui! Ketzer! Filter an, Sichtbarkeit aus, digitale Inquisition eröffnet.
Das Tragikomische: Während sie prüfen, ob ein Absatz moralisch einwandfrei per Hand getippt wurde, zieht die Welt weiter. Leser interessieren sich für Inhalte, Mehrwert, Persönlichkeit (ja, das geht auch mit KI) – nicht fürs Produktionsprotokoll.
Vielleicht gründen sie noch ein Siegel: „100 % KI-frei" (hust, gibt es schon!).
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