Ich habe nun auch Slashes

Vielleicht ist es dir schon aufgefallen: In der Tradition des "IndieWeb" nutze ich ab sofort sogenannte Slash-Pages, um Standard-Informationen über mich, meine Technik und meinen aktuellen Status bereitzustellen.

Hier ist eine Übersicht der neuen Seiten, die du ab sofort direkt ansteuern kannst:

/about

Wer ich bin. Hier liest du über meine Philosophie, meinen Hintergrund und meine Geschichte. Es ist der Kontext zu allem, was ich hier schreibe.

/now

Was ich gerade mache. Woran arbeite ich aktuell? Wie geht es mir gesundheitlich? Diese Seite ist ein aktueller Schnappschuss statt einer verstaubten Biografie. Sie ändert sich, wenn sich mein Fokus ändert.

/uses

Mein Setup. Für die Technik-Interessierten unter euch, die genau wissen wollen, womit ich arbeite. Hier liste ich meine Hardware, Software, Audio-Setup und mein Foto-Equipment auf.

/blogroll

Was ich lese. Das Web lebt von Vernetzung. Hier findest du empfehlenswerte Blogs und Webseiten von Freunden sowie meine wichtigsten Inspirationsquellen.

/nope

Was ich nicht mag. Eine ehrliche Liste von Dingen, die mir gestohlen bleiben können. Klare Kante, damit wir wissen, woran wir sind.


Schau dich gerne um. Die Slashes sind ab sofort live.

Runde 2: Zwischen Viren, Chemie und der Sache mit dem Darm

Runde zwei der Chemo ist geschafft – trotz Erkältungswelle im Haus. Während die Blutwerte stabil bleiben und der Körper die Therapie erstaunlich gut annimmt, haben uns die Nebenwirkungen der Medikamente eine harte Lektion in Sachen Darmgesundheit erteilt. Ein ehrlicher Statusbericht über erzwungene Entschleunigung auf der Couch, die Tücken der Begleitmedikation und warum wir jetzt mit neuer Strategie und Zuversicht in die Erholungswoche gehen ...

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Digitale Souveränität? Ist mir egal. Warum ich trotzdem jetzt selbst hoste.

Digitale Souveränität ist ein viel diskutiertes Thema, berührt mich persönlich aber kaum. Meine Daten sind mir weitgehend egal, da ich meine Systeme bewusst nutze und den „Deal“ mit grossen Tech-Anbietern akzeptiere. Ich schätze funktionierende digitale Services und deren Nutzen im Alltag. Die Debatte wirkt oft scheinheilig: Wir wollen Komfort, ohne Gegenleistungen. Mir geht es heute vor allem um pragmatische Lösungen, die mein Leben erleichtern.

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Update: Rolle rueckwärts – Warum ich doch bei Google Keep bleibe

Nach 24 Stunden bin ich zu einer überraschenden, aber klaren Erkenntnis gekommen: Ich bleibe zu 100% bei Google Keep.

Workflow schlägt Selbsthosting

So sehr ich den Gedanken der digitalen Souveraenität auf meiner Synology auch mag, die Integration innerhalb des Google Workspace ist in meinem Alltag unschlagbar. Der entscheidende Punkt für mich ist die nahtlose Verbindung der Dienste:

Gemini-Integration: Ich kann meine Coding-Sessions per KI zusammenfassen lassen und diese Ergebnisse landen automatisch als Notiz in Keep. Diesen Automatisierungsschritt manuell in Joplin nachzumachen, wäre ein riesiger Aufwand.

Alles im Browser: Da ich Google Mail und alle anderen Dienste ohnehin ausschliesslich im Chrome-Browser nutze, brauche ich keine extra Apps. Ein Tab weniger oder mehr macht keinen Unterschied – eine zusätzliche App wie Joplin hingegen schon.

Einfachheit: Am Ende des Tages fühlte sich Joplin für mich nicht signifikant anders an als die native Notizen-App von Synology. Wenn ich aber ohnehin im Google-Kosmos arbeite, ist Keep dort einfach "zu Hause".

Fazit: Das richtige Werkzeug für den Job

Die Frickelei hat Spass gemacht und mein technisches Verständnis für Docker auf der Synology wieder etwas aufgefrischt. Aber am Ende zählt die Produktivität. Die Zeit, die ich in die Wartung einer eigenen Notiz-Infrastruktur stecken müsste, nutze ich lieber für meine Coding-Projekte – unterstützt durch die Werkzeuge, die dort bereits perfekt ineinandergreifen.

Der Joplin-Server auf dem NAS wird also wieder eingemottet. Zurück zum Wesentlichen.

Joplin Server auf der Synology: Meine neue Notiz-Zentrale

Update vom Krankenlager: Notizen befreien mit Joplin

Es gibt zwei Arten von Erkältungstagen: Die, an denen man nur schlafen will, und die, an denen man mit dem Thinkbook auf den Knien das heimische Setup umkrempelt. Inspiriert durch HappyBuddha1975 habe ich heute den Grundstein für meine neue Notiz-Freiheit gelegt.

Das Fundament steht

Der Joplin Server läuft jetzt als Docker-Container auf meiner Synology. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten mit den Umgebungsvariablen steht die Verbindung. Mein Client unter Omarchy auf dem Thinkbook und dem iPhone synchronisieren bereits fleissig die ersten Testnotizen mit dem NAS.

Der eigentliche Umzug ist allerdings noch im Wartezustand. Wer Google Keep verlassen will, muss erst einmal an Google Takeout vorbei. Ich habe den Export angestossen und warte nun darauf, dass Google meine Daten in ein ZIP-Archiv schnürt.

Bild ohne Beschreibung

Ü50-Abenteurer auf Abwegen

Was für eine Glanzleistung Da wollte der „alte Mann“ wohl mal wieder beweisen, dass er bei 3 - 7 Grad ohne Mundschutz 50 Kilometer abreissen kann - das ist natürlich die perfekte Strategie, wenn man Sehnsucht nach Gliederschmerzen und Lungenrasseln hat.

Wer braucht schon gesundes Urteilsvermögen, wenn er Hybris hat? Jetzt liege ich mehr oder weniger flach, bereue meine Arroganz und huste den Haussegen schief.

Der erste Schritt ist getan

Der erste Tag der Chemotherapie war von Anspannung und Routine geprägt. Sechs Stunden in der Onkologie vergingen schneller als erwartet, Gespräche und Abläufe bestimmten den Start. Dank des kühlenden Schutzsystems für Kopf, Hände und Füsse verlief die Therapie besser als befürchtet. Zuhause zeigte sich die Erschöpfung: tiefer Schlaf und dringend benötigte Ruhe. Die erste Hürde ist genommen – nun beginnt das Abwarten, wie der Körper reagiert ...

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Die Akzeptanz der Dualität

Im Kern bedeutet die Geschichte: Deine Energie folgt deiner Aufmerksamkeit. Wenn du dich ständig mit Sorgen, Rachegedanken oder dem "Was wäre wenn" beschäftigst, fütterst du den Wolf der Dunkelheit. Wenn du dich hingegen auf Lösungen, Dankbarkeit und das Handeln im Hier und Jetzt konzentrierst, stärkst du den Wolf des Lichts. Du hast es selbst in der Hand, wer diesen inneren Kampf gewinnt – nicht durch Gewalt, sondern durch deine tägliche Zuwendung ...

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Nano Banana Pro 🍌

Ich bin begeistert!

Ich hätte Winterfotos machen sollen. Aber leider lag nicht mehr genug Schnee. Was ist die Lösung? KI!

Bild ohne Beschreibung

Bild 1 Original

Bild ohne Beschreibung

Bild 2 Prompt: Erstelle aus dem Foto eine detaillierte Winterlandschaft.

Bild ohne Beschreibung

Bild 3 Prompt: Erstelle daraus eine etwas sonnigere Version. Mache einen blauen Himmel. Es soll ein schöner strahlender Wintertag sein.

Bike2Work

Heute spontan entschieden mit dem Velo ins neue Büro zu fahren: Uff und brrr. Heute spontan entschieden mit dem Velo ins neue Büro zu fahren: Uff und brrr.

Copy & Paste ins Chaos: KI-Desaster am ThinkBook

KI ist genial – bis sie es nicht mehr ist. Was als produktiver Workflow mit meinem digitalen Assistenten begann, endete in einem komplett verfrickelten Omarchy-System. Login-Chaos, kaputtes Power-Management und verwaiste Skripte überall. Mein Fehler? Ich hab aufgehört zu denken und bin in den Copy & Paste-Modus verfallen. Terminal, Enter, Fehlermeldung, KI füttern, repeat. Jetzt steht die Neuinstallation an – und ich hab meine Lektion gelernt: KI ist ein Werkzeug, kein Autopilot. Lies hier, wie's schieflief und was du daraus lernen kannst.

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