Update: Rolle rueckwärts – Warum ich doch bei Google Keep bleibe

Nach 24 Stunden bin ich zu einer überraschenden, aber klaren Erkenntnis gekommen: Ich bleibe zu 100% bei Google Keep.

Workflow schlägt Selbsthosting

So sehr ich den Gedanken der digitalen Souveraenität auf meiner Synology auch mag, die Integration innerhalb des Google Workspace ist in meinem Alltag unschlagbar. Der entscheidende Punkt für mich ist die nahtlose Verbindung der Dienste:

Gemini-Integration: Ich kann meine Coding-Sessions per KI zusammenfassen lassen und diese Ergebnisse landen automatisch als Notiz in Keep. Diesen Automatisierungsschritt manuell in Joplin nachzumachen, wäre ein riesiger Aufwand.

Alles im Browser: Da ich Google Mail und alle anderen Dienste ohnehin ausschliesslich im Chrome-Browser nutze, brauche ich keine extra Apps. Ein Tab weniger oder mehr macht keinen Unterschied – eine zusätzliche App wie Joplin hingegen schon.

Einfachheit: Am Ende des Tages fühlte sich Joplin für mich nicht signifikant anders an als die native Notizen-App von Synology. Wenn ich aber ohnehin im Google-Kosmos arbeite, ist Keep dort einfach "zu Hause".

Fazit: Das richtige Werkzeug für den Job

Die Frickelei hat Spass gemacht und mein technisches Verständnis für Docker auf der Synology wieder etwas aufgefrischt. Aber am Ende zählt die Produktivität. Die Zeit, die ich in die Wartung einer eigenen Notiz-Infrastruktur stecken müsste, nutze ich lieber für meine Coding-Projekte – unterstützt durch die Werkzeuge, die dort bereits perfekt ineinandergreifen.

Der Joplin-Server auf dem NAS wird also wieder eingemottet. Zurück zum Wesentlichen.

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