💻 Distro-Switch am Desktop: Von Omarchy zu Ubuntu
Nach der erfolgreichen Installation von Ubuntu auf dem Apple MacBook Air und der Installation von Omarchy auf meinem Lenovo ThinkBook 16p Gen4 war der nächste Schritt quasi vorprogrammiert: Warum nicht auch den grossen Desktop-PC umstellen? Also habe ich Nägel mit Köpfen gemacht, dem High-End-Boliden eine eigene NVMe spendiert, kurz durchgeatmet – und bin ins Linux-Abenteuer am Hauptrechner eingestiegen.
Die Systematik hinter der Distro-Wahl
Wichtig ist mir vorab: Ich mag beide Systeme! Es geht hier nicht um ein „besser“ oder „schlechter“, sondern um die architektonische Eignung für den jeweiligen Einsatzzweck.
Auf dem Laptop ist Omarchy (mit seinem Tiling Window Manager) ein Traum: Minimale Maus-Nutzung, maximale Effizienz. Das ist Zen-Modus für unterwegs.
Auf dem Desktop sieht die Sache anders aus. Hier warten drei Monitore, viele gleichzeitige Fenster und komplexe Workspaces. Ein Tiling WM ist machbar – keine Frage – aber es wird schnell zur Terminal-Gymnastik.
Deshalb ist die Wahl auf Ubuntu gefallen:
- Triple-Monitor-Handling: Ubuntu meistert das Setup schlichtweg eleganter. Es hat sogar mein Wacom Cintiq als Tablet auf Anhieb erkannt!
- Desktop-Flexibilität: GNOME bietet genau das, was am Desktop nötig ist: ein stabiles, konsistentes Bedienkonzept. Mit Tools wie GNOME Tweaks und dem Extensions Manager bekomme ich die nötige Freiheit, ohne tief ins System eingreifen zu müssen – eine Flexibilität, die Tiling WMs nicht nativ mitbringen.
Ubuntu hat den Titel der Referenz-Distribution für Desktop-Linux verdient. Installation? Problemlos. Hardware-Erkennung? Schnell erledigt. Es ist der Unterbau, der auf einem Power-Setup einfach funktionieren muss.
Synergie, Alltag und der Blick auf Open Source
Parallel zur Linux-Umstellung läuft noch eine Windows-Instanz. Die habe ich zwar entschlackt und optimiert (Danke an Chris Titus!), aber die Wahrheit ist: Privat verbringe ich rund 80% der Zeit sowieso im Browser.
Viele spezialisierte Apps, die früher zwingend Windows bedeuteten, haben heute hochwertige Open-Source-Alternativen. Die Lernkurve ist da, klar, aber die Unabhängigkeit ist es wert. Und gerade weil ich aktuell nicht mehr so intensiv am Computer arbeite, macht Linux gerade richtig Spass. Sollte doch mal ein Windows-spezifisches Tool nötig sein, ist der Bootvorgang schnell erledigt.
Unabhängigkeit durch Wissen und KI
Auch macht es Spass, wieder Neues zu lernen. Gerade mit dem Zusatz der Künstlichen Intelligenz ist es schön zu sehen, was man heute alles selbst machen kann, ohne lange Wartezeiten und Abhängigkeiten. Das macht das System-Tweaking zu einem echten Vergnügen.
Der Kreativ-Switch als Ziel
Der endgültige Durchbruch für Linux am Desktop wäre für mich im Kreativbereich zu erwarten. Wenn #Affinity irgendwann nativ auf Linux portiert wird, würde die Abhängigkeit von der Adobe Creative Cloud quasi Geschichte sein. Und seit der Übernahme durch Canva ist dieses Szenario nicht mehr völlig unrealistisch.
Fazit: Powerhouse, das funktioniert
Unterm Strich war der Schritt zu Ubuntu am High-End-Desktop überfällig. Das System arbeitet jetzt so, wie ich es will – und nicht andersherum. Ein stabiler Unterbau, ein flexibles Interface und die Freiheit, jedes Detail anzupassen.
Wenn mein Laptop Zen durch Omarchy gefunden hat, dann ist mein Desktop jetzt: Das Ubuntu-Powerhouse.

Omarchy ISO wird auf dem USB-Stick geschrieben

Second Screen Scenario: Installation von Omarchy

Omarchy ist installiert

Zen auf dem THinkbook

Hyprland in Aktion

Konfigurieren der Strom-Modi

Setup und Tweaking

Die vierte SSD ist installiert.

Ubuntu wird installiert

Ubuntu ist installiert

Ubuntu Desktop

Ubuntu Desktop

Ubuntu Desktop

Ubuntu Desktop

Ubuntu Desktop

Ubuntu Desktop
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