Zwischen den Zeilen der Zeit

Zwei Wochen war mein Blog offline. No Drama – das echte Leben hat mich einfach zu sehr beansprucht.

Was war los? Nun ja – ich habe spontan meinen zweiten 50%-Job gekündigt. Warum? Weil 100 % Fixjob plus Selbstständigkeit einfach zu viel sind. Weil mein Körper irgendwann laut „Halt“ geschrien hat. Und weil ich einen richtig spannenden, lukrativen Fotoauftrag bekommen habe, der mich gleichzeitig euphorisch und völlig überfordert zurückgelassen hat.

Jobhopping war in den letzten Wochen mein liebster Sport – wobei:Sport ist so eine Sache. Seit Monaten: keine nennenswerte Bewegung, null Kondition, Gewicht rauf, Stimmung runter. Hormone wie auf einem Rave. Motivationslevel? Irgendwo zwischen Couch und „meh“.

Ach ja – und Gaming ist jetzt auch wieder ein Ding. Nicht mehr nur so halbherzige 30-Minuten-CS2-Sessions, sondern richtig:Cyberpunk 2077 hat mich auf Empfehlung komplett in den Bann gezogen. 3–5 Stunden Zocken am Stück sind keine Seltenheit mehr. Und ich muss sagen: Die dystopische Zukunft sieht verdammt gut aus in Ultra-Grafik mit 130+ FPS. Ob das meiner Stimmung hilft? Fraglich. Aber es ist wenigstens ein Ventil. Und manchmal reicht das ja schon.

Immerhin: ein paar Kilometer mit der Kawasaki gesammelt. Der Hinterreifen ist fällig, eine Durchsicht auch – aber hey, kleine Fluchten auf zwei Rädern helfen manchmal mehr als jede Therapie.

Mein innerer Nerd hatte auch kurz was zu feiern: Der VESA-Mount aus UK kam exakt vier Tage nach Bestellung – obwohl Samsung offenbar dachte, bei Curved-Monitoren sei Wandmontage Teufelswerk. Zum Glück gibt’s Menschen mit 3D-Druckern und Geschäftssinn.

Und dann wäre da noch das Projekt Maschenzauberei – unser kleiner Handmade-Shop läuft. Erste Bestellungen sind eingetrudelt, der Webshop steht, das Marketing via Google Ads? Sagen wir: noch ausbaufähig. Aber wir waren nicht untätig: Am Wochenende haben wir Flyer im Quartier verteilt. Oldschool? Klar. Mühsam? Absolut. Aber hey: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – oder in unserem Fall: der Wollvorrat.

Und dann kam noch eine kleine, feine Überraschung mit der Post: Das Belegexemplar der „Zeitlupe“ – das Magazin der Pro Senectute, für das ich vor Monaten zum Thema Künstliche Intelligenz interviewt wurde. Gedruckt, auf Papier, mit meinem Namen drin. Schön irgendwie. Tut gut. So als kleiner Reminder: Man macht ja doch manchmal Sachen, die hängen bleiben.

Aktuell habe ich ein paar Tage frei (Restferien sei Dank) und leiste mir den Luxus, mal wieder ein bisschen zu gammeln. Spass beiseite: Die Zeit geht für Arzttermine und den Fotojob drauf. Freizeit fühlt sich anders an, aber immerhin hab ich mal wieder meine innere Stimme gehört.

Die sagte: Stopp. Atme. Mach dein Ding.

Mal schauen, wie’s weitergeht …

Den Tod im Nacken

Den Tod im Nacken

Bild ohne Beschreibung

Erstes Shooting des neuen Fotoauftrages

Erstes Shooting des neuen Fotoauftrages

Bild ohne Beschreibung

Bild ohne Beschreibung

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Maschenzauberei – Mit Liebe gehäkelt - Entdecke liebevoll gehäkelte Körbe, Schlüsselanhänger & Deko. Nachhaltig, handgemacht & einzigartig – direkt aus der Schweiz.

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Zeitlupe - das Magazin der Pro Senectute

Zeitlupe – das Magazin der Pro Senectute

Ich in der Zeitlupe - dem Magazin der Pro Senectute

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Kawasaki Z900RS in der freien Wildbahn

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Bike2Work mit der Kawasaki Z900RS

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