Röhrenwechsel mit Genuss: Sylvania, Psvane & BEL im Lector CDP-7 TL und Octave V40
Wieder Rollen für den guten Ton: Neues Röhren-Glück für Octave V40 und Lector CDP!
Manche nennen es eine Macke, ich nenne es #Tuberolling – die Suche nach dem perfekten Ton durch den Wechsel von Röhren. Langweilig wird’s dabei garantiert nie! Es ist faszinierend, wie ein paar kleine Glasröhren den gesamten Charakter einer High-End-Anlage verändern können.
Und ja, es war mal wieder so weit! Ich habe mir neue Spielkameraden für meinen Octave V40 (Vorverstärker-Sektion) und mein Lector CDP 7 TL (CD-Laufwerk mit Röhrenausgang) gegönnt. Ein bisschen Abwechslung muss schliesslich sein. 😊

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Neue Röhren vom Tube Amp Doctor
Diesmal fiel die Wahl auf eine Mischung aus NOS (New Old Stock) und modernen High-End-Produktionen. Hier ist, was neu im Rack steckt und wohin die Klangreise geht:
1. Für den Octave V40: SYLVANIA NOS / USA – 5751 (Symmetrie)
- Röhre: 5751 SYLVANIA NOS / USA
- Der Plan: Die 5751 ist eine geringer verstärkende Alternative zur klassischen 12AX7 (ECC83). Sie soll den Klang etwas weicher, wärmer und kontrollierter machen – besonders in den oberen Mitten und Höhen.
- Erwartung: Mehr Vintage-Charme, weniger Aggressivität – ideal bei komplexen Aufnahmen.
2. Für den Octave V40: E88CC (= 6922) BEL Gold-Kontakte / NOS-NIB
- Röhre: E88CC (= 6922) BEL Gold-Kontakte / NOS-NIB
- Der Plan: Die E88CC gilt als Königin der Detailwiedergabe. BEL-Röhren mit Gold-Pins versprechen höchste Auflösung, Dynamik und räumliche Tiefe.
- Erwartung: Luftige, lebendige Wiedergabe mit feiner Zeichnung und überragender Bühne – perfekt, um den Octave V40 klanglich noch weiter zu öffnen.
3. Für das Lector CDP 7 TL: Psvane 12AT7-S Art-Serie (gematchtes Paar)
- Röhre: Psvane 12AT7-S Art-Serie (gematchtes Paar)
- Der Plan: Psvane hat sich mit hochwertiger Fertigung und audiophilem Klang einen Namen gemacht. Die 12AT7 (ECC81) arbeitet im Lector direkt in der Ausgangsstufe – also genau dort, wo es klanglich richtig zählt.
- Erwartung: Transparenz, Präzision und ein seidig-feiner Hochton, kombiniert mit der typisch musikalischen Wärme der Psvane Art-Serie. Das gematchte Paar sorgt zudem für geringstes Rauschen und perfekte Kanalgleichheit.
Erste Eindrücke & Ausblick
Natürlich brauchen Röhren Einspielzeit – oft 50 bis 100 Stunden, bis sie ihren endgültigen Charakter zeigen. Aber schon jetzt zeigen sich erste Veränderungen:
- Die Sylvania 5751 im Octave V40 sorgt für spürbar mehr Entspannung im Klangbild.
- Zusammen mit der BEL E88CC entsteht ein wunderbar ausgewogener, dynamischer und detailreicher Sound.
- Die Psvane 12AT7-S im Lector liefern auf Anhieb mehr Durchzeichnung, Luftigkeit und Raumtiefe – mit dieser typisch seidigen Psvane-Note.
Ich werde in ein paar Wochen ein Tuberolling-Update posten, sobald die neuen Glimmstengel eingespielt sind.
Wie sind deine Erfahrungen mit Röhrenwechseln? Hast du schon mal Tuberolling ausprobiert?

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